Vor Freude wie von Sinnen

In einer ewigen Wiederkehr treten wir auf, wo es nach Arbeit klingt und wo bunte Lichter tanzen. Wir heben die Arme nicht zum Schutz, nehmen jeden Hieb und beu­gen die Stirn bis zum Boden, weil wir wollen.

Die Ter­ri­to­rien sind immer bere­its abgesteckt, die Schür­frechte verteilt. Sel­ten ger­aten die, die schon da sind, darüber in Streit und wenn im Geheimen. Sie gebi­eten über den Aus­nah­mezu­s­tand, über die Pro­duk­tion­s­mit­tel, den Gefühlshaushalt, den Schein, tra­gen Lar­ven, loben und tadeln, ihre Stim­men voller Kreide, und so ver­traulich ist ihr Duft, wie ein Zuhause. Sie beschenken, damit man ver­gisst, Nein nur zu denken, und wenn sie gehen, sind wir anders, wir fehlen uns und sind uns leer.

Sie ken­nen kein inneres Erleben, wis­sen aber um das Wollen. Sie treiben damit Han­del und han­deln niemals fair. Aus dem Tem­pel ver­trieben, sind sie nun in den Städten, in jedem Heim. Sie sind Legion, sie ver­wan­deln uns, jeder Wider­stand ist zwecklos.

Das Album Out of Our Minds with Joy auf Band­camp
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