Über

Ich lebe an der Periph­erie. Die Kon­stan­ten meines All­t­ags entsprechen dem Durch­schnitt. Wenn ich aus dem Fen­ster sehe, ist da ein Garten. Ich habe Hoff­nung, wo sie vergebens ist. Ich teile mein Leben, warte und diene. Die Jahre verge­hen. Erleb­nisse rei­hen sich aneinan­der. Nichts bleibt. Ich liege am Wasser. Ich kaufe ein. Ich tre­ffe Entschei­dun­gen. Ich bereue. Ich weiß um meine Pflicht. Ich kenne die dun­klen Hallen, den Preis des Ver­rats. Ich bin schuldig.

Meine Musik ist das, was die Umstände erlauben. Sie ist Ver­let­zung, Kranz und Traum, eine lieblose Berührung, Sehn­sucht und zer­broch­enes Glas, aber vor allem ist sie Lüge. Ich spreche eine Sprache der Liebe, die man nur aus Fil­men und Büch­ern kennt und denke dabei nur an mich. Für ein Märchen ziehe ich auf dem Papier in den Krieg und lege bei der erst­besten Gele­gen­heit die Waf­fen nieder. Ich bin ein Agent der Schwärze, ein Träger der Ökonomie. Ich bin ein Kind meiner Zeit.

Kon­takt

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